Wer 30 wird, der lässt es krachen. So auch der JUPITER, Deutschlands größter Publikumsfilmpreis. Sei 1979 wählen die Leser der Zeitschrift CINEMA die besten Filme aus TV und Kino sowie ihre Lieblingsstars und Regisseure - 140.000 haben zum runden Geburtstag in zwölf Kategorien ihre Favoriten bestimmt. Die Preise gab's am Freitagabend bei der großen Jubiläumsparty in der Berliner Sky Lounge Puro.
Unter den Preisträgern waren deutsche Stars wie Nora Tschirner, Jürgen Vogel, Volker Schlöndorff, Joseph Vilsmaier und Anja Kling. Til Schweigers „Keinohrhasen“ erhielt den JUPITER in der Kategorie bester Film national. International konnte „Batman“ beim Publikum punkten.
Die internationalen Preisträger Sean Penn und Penélope Cruz bedauerten, nicht persönlich nach Berlin kommen zu können, freuten sich aber über die Ehrung. Erstmals wurde ein Schauspieler posthum ausgezeichnet: Heath Ledger erhielt den Preis für seine Rolle in "Batman". Regisseur Volker Schlöndorff nahm den Ehren-JUPITER für sein Lebenswerk entgegen.
CINEMA-Chefredakteur Artur Jung freute sich, dass der JUPITER gemeinsam mit vielen Preisträgern und bekannten Stars aus Kino und TV den runden Geburtstag feiern konnte: „Hier entscheiden keine vergreisten Juroren oder schlechtgelaunte Kritiker über die Preisvergabe, sondern der ganz normale Kinogänger. Und dieses Votum ist unbestechlich. Wer diesen Preis bekommt, hat die Herzen seiner Zuschauer direkt erobert und mehr kann man sich als Künstler nicht wünschen.“
Nach der Gala und der Vergabe der goldenen Skulpturen trat Sängerin Francisca Urio bei der Aftershow-Party auf. Bis in die frühen Morgenstunden feierten die Gäste JUPITERS 30. Geburtstag hoch über den Dächern der Hauptstadt.
Alle Preisträger und weitere Informationen finden Sie unter www.cinema.de.
30.03.2009
