Hilfe zur Selbsthilfe in Entwicklungsländern, das ist das Anliegen der Münchner Christian-Liebig-Stiftung. Ihr Engagement für Bildung in Afrika unterstützen ab sofort zwei neue Kuratoriumsmitglieder: Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) und der Bayerische Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU). „Die Arbeit der Christian-Liebig-Stiftung für Bildungsprojekte in Afrika ist ein wichtiger Beitrag zur Armutsbekämpfung, zur Stärkung der Selbsthilfekräfte und der Eigenverantwortung“, so Niebel.
Seit fast sieben Jahren baut die Stiftung Grund- und Sekundarschulen in Malawi und fördert Bildung und Aufklärung in Mosambik. Bislang konnten mehr als 5.000 afrikanische Kinder durch die Initiative eine Schule besuchen, 42 junge Afrikaner haben dank eines Stipendiums eine fundierte Ausbildung abgeschlossen. Die Stiftung arbeitet dafür mit großen Hilfsorganisationen wie der Deutschen Welthungerhilfe und Unicef zusammen.
Im Kuratorium engagieren sich Verleger Hubert Burda, FOCUS-Chefredakteur Helmut Markwort, Burda-Vorstand Robert Schweizer, AP-Chefredakteur Peter M. Gehrig, Ex-Entwicklungshilfeministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul und Roland Bernecker, Vorsitzender der Deutschen Unesco-Kommission. Es gibt Spender und Mitglieder, die die Stiftung teils seit den Anfängen unterstützen.
Mit all diesem Engagement für Bildung in Afrika wird die Vision des FOCUS-Reporters Christian Liebig, der bei einem Raketenangriff im Irak 2003 ums Leben kam, ein Stück mehr Wirklichkeit. Allerdings nur Schritt für Schritt. "Es gibt noch viel zu tun", betonte die Vorsitzende Beatrice von Keyserlingk, die für die Stiftung im November den Kind-Award des Vereins Kinderlachen entgegennehmen konnte.
Ein Schritt, um die Arbeit in und für Afrika voranzutreiben: die neue crossmediale Werbekampagne „Das ABC der Menschlichkeit“. Die drei Motive wurden pro bono von der Frankfurter Agentur OgilvyOne entwickelt und soll möglichst viele neue Spender auf die Organisation aufmerksam machen.
18.02.2010
