Die Christian-Liebig-Stiftung und die Deutsche Welthungerhilfe wollen sich gemeinsam für Afrika stark machen und das Millenniumsdorf Mabote in Mosambik unterstützen. Die beiden Stiftungsvorsitzenden Beatrice von Keyserlingk und Ingeborg Schäuble unterzeichneten dazu am Montag in München einen Kooperationsvertrag in Höhe von zunächst 265.000 Euro.
Die Christian-Liebig-Stiftung unterstützt Mabote fünf Jahre lang und finanziert vor Ort Bildungsprojekte. Gemeinsam wollen die beiden Hilfsorganisationen in dem Dorf die im September 2000 von der UN-Generalversammlung beschlossenen Millenniumsziele erreichen. Bis Ende 2010 soll die Armut und der Hunger von rund 1.000 Einwohnern reduziert, eine allgemeine Primarschulbildung verwirklicht, die Kinder- und Aids-Sterblichkeit gesenkt und die ökologische Nachhaltigkeit gesichert werden.
Die 2003 gegründete Christian-Liebig-Stiftung fördert Bildung in Afrika und engagiert sich durch den Bau von Schulen in Malawi. Sie wurde nach dem FOCUS-Redakteur Christian Liebig benannt, der bei einem Raketenangriff im Irak starb. Die Deutsche Welthungerhilfe setzt sich seit Jahren für Hilfe zur Selbsthilfe in Mosambik ein.
25.09.2007
