Startschuss für den Darmkrebsmonat März der Felix Burda Stiftung: Unter der Schirmherrschaft von Bundesfamilienministerin Kristina Schröder und unterstützt von bekannten deutschen Comedians macht sie zum zehnten Mal mit einer Vielzahl von Aktionen über Risiken und Vorsorgemöglichkeiten beim Thema Darmkrebs aufmerksam.
2001 klärte die Stiftung mit dem bundesweiten Aktionsmonat und vielen begleitenden Maßnahmen zum ersten Mal über die Krankheit auf. Zum Jubiläum zehn Jahre später kann sie eine erfolgreiche Bilanz aufweisen: Mehr als 4,3 Millionen Menschen sind bisher zur Vorsorge gegangen. Das Ergebnis bis heute: 100.000 Menschen ist die Erkrankung an Darmkrebs erspart geblieben und 50.000, die den Krebs schon hatten, wurden durch Früherkennung dauerhaft geheilt.
„Diese neuen Zahlen sind ein toller Beleg dafür, dass sich das Engagement der Felix Burda Stiftung, der zahlreichen Partner, Gesundheitsorganisationen und die ausführliche Berichterstattung der Medien während der letzten zehn Jahre für die Menschen in Deutschland lohnt“, erklärt die Stiftungsvorsitzende Christa Maar.
Familienministerin Kristina Schröder setzt sich für den Kampf gegen Darmkrebs ein
Mit Humor soll in der aktuellen Anzeigen- und TV-Kampagne auf die Risiken und Vorsorgemöglichkeiten bei Darmkrebs aufmerksam gemacht werden. Dafür schlüpft unter anderem Annette Frier in ihre Serienrolle als chaotische Anwältin Danni Lowinski. „Wenn es um Darmkrebs geht, hört bei mir der Spaß auf“, stellt sie fest – und wird dabei ganz ernst.
Zum ersten Mal hat die Initiative im Jubiläumsjahr auch eine Schirmherrin: Das Motto 2011 lautet „Familie und Verantwortung“ - und so lag es nahe, Familienministerin Kristina Schröder für die Aufklärung der Bevölkerung über das familiäre Risiko zu gewinnen. „Wir brauchen ein Bewusstsein dafür, dass Darmkrebs jeder bekommen kann“, so die Politikerin. Insgesamt haben mehr als vier Millionen Menschen in Deutschland ein familiäres Risiko, an dieser Krebsart zu erkranken.
Pünktlich zum Darmkrebsmonat wurde auch die Website Darmkrebs.de überarbeitet. Sie bietet speziell für Betroffene und deren Angehörige Informationen über die Erkrankung, Heilungschancen, Therapiemöglichkeiten und wo es die besten Ärzte gibt. Für den Austausch untereinander steht ein Forum zur Verfügung.
Stiftungsvorstand Christa Maar und Marketing-Leiter Carsten Buchert
Niemand muss an Darmkrebs erkranken oder gar sterben, Vorsorge kann Leben retten. Diese Kernbotschaft vermittelt die Felix Burda Stiftung, allen voran Stiftungsvorsitzende Christa Maar, die ihren Sohn Felix an die Krankheit verloren hat. „Die Menschen müssen wissen, dass sie selbstverantwortlich etwas für ihre Gesundheit tun müssen und auch können. Darmkrebs muss heute niemand bekommen. Das gilt auch für familiäre Risikopatienten“, erklärt Maar. Sie hat noch viel vor im Kampf gegen den Krebs.
Den Abschluss des bundesweiten Aktionsmonats bildet die Verleihung des Felix Burda Award, mit dem am 10. April in Berlin Menschen und Unternehmen für ihr erfolgreiches und innovatives Engagement im Bereich der Darmkrebsvorsorge ausgezeichnet werden.
01.03.2011
