„Durch ihr persönliches Engagement und die Arbeit der von ihr ins Leben gerufenen Stiftung hat sie maßgeblich dazu beigetragen, die Bevölkerung zur Darmkrebsfrüherkennung zu motivieren“ – mit diesen Worten wurde Christa Maar anlässlich der Verleihung der Bayrischen Staatsmedaille in Nürnberg gewürdigt. Die Präsidentin der Felix Burda Stiftung und des Netzwerks gegen Darmkrebs erhielt am Montag die Ehrung für ihre Verdienste um die Gesundheit.
Minister Markus Söder überreichte die Auszeichnung während eines feierlichen Festaktes und betonte Maars Einsatz für die zielgruppengerechte Aufbereitung des Themas Darmkrebsvorsorge. Insgesamt 15 Personen und Vereinigungen werden jährlich mit der „Bayerischen Staatsmedaille für Verdienste um die Gesundheit“ ausgezeichnet.
„Die Medaille ist ein besonderer Ansporn für mich und die gesamte Stiftung in unseren Bemühungen die Bevölkerung aufzuklären und für die Vorsorge zu sensibilisieren, nicht nachzulassen. Denn immer noch gehen viele aus Angst vor der Untersuchung und Unwissenheit nicht zur Vorsorge. Dabei ist Darmkrebs die einzige Krebserkrankung, die bei den meisten Menschen zu 100 Prozent heilbar ist, wenn sie früh entdeckt wird“, so Maar.
Minister Markus Söder überreichte die Auszeichnung während eines feierlichen Festaktes und betonte Maars Einsatz für die zielgruppengerechte Aufbereitung des Themas Darmkrebsvorsorge. Insgesamt 15 Personen und Vereinigungen werden jährlich mit der „Bayerischen Staatsmedaille für Verdienste um die Gesundheit“ ausgezeichnet.
„Die Medaille ist ein besonderer Ansporn für mich und die gesamte Stiftung in unseren Bemühungen die Bevölkerung aufzuklären und für die Vorsorge zu sensibilisieren, nicht nachzulassen. Denn immer noch gehen viele aus Angst vor der Untersuchung und Unwissenheit nicht zur Vorsorge. Dabei ist Darmkrebs die einzige Krebserkrankung, die bei den meisten Menschen zu 100 Prozent heilbar ist, wenn sie früh entdeckt wird“, so Maar.
Das Team der Felix Burda Stiftung
Seit 2001 setzt sie sich für das Thema Darmkrebsfrüherkennung ein - nachdem ihr Sohn Felix an der Erkrankung starb. Zu den aufmerksamkeitsstarken Projekten der Stiftung zählen der 2002 initiierte bundesweite Darmkrebsmonat März sowie der 2003 geschaffene Felix Burda Award, mit dem Menschen, Institutionen und Unternehmen für ihr Engagement im Bereich Vorsorge geehrt werden. Außerdem tourt seit rund einem Jahr „Faszination Darm“, ein übergroßer, begehbarer Nachbau des Organs, durch verschiedene Städte und klärt über die Erkrankung und ihre Vorstufen auf.
Ein großer Erfolg der Stiftung war 2002 die Einführung der Vorsorge-Darmspiegelung für Patienten ab 55 Jahren als gesetzliche Leistung der Krankenkassen. Der Anzahl der durch diese Untersuchung früh entdeckten Krebstumore ist es zu verdanken, dass die Zahl der tödlich verlaufenden Erkrankungen seitdem jährlich um rund 1.000 abnimmt. Das langfristige Ziel ist es jedoch diese Zahl von aktuell 27.000 auf unter 15.000 im Jahr 2015 zu senken.
Ein großer Erfolg der Stiftung war 2002 die Einführung der Vorsorge-Darmspiegelung für Patienten ab 55 Jahren als gesetzliche Leistung der Krankenkassen. Der Anzahl der durch diese Untersuchung früh entdeckten Krebstumore ist es zu verdanken, dass die Zahl der tödlich verlaufenden Erkrankungen seitdem jährlich um rund 1.000 abnimmt. Das langfristige Ziel ist es jedoch diese Zahl von aktuell 27.000 auf unter 15.000 im Jahr 2015 zu senken.
15.12.2009
