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Mit Werbekampagnen die Chancen der Früherkennung an die Bevölkerung zu kommunizieren und die Menschen zur Vorsorge zu motivieren gehört zu den Aufgaben der Felix Burda Stiftung. Wie aber lässt sich die Vorsorge aus medizinischer Sicht verbessern, wie lässt sich die hausärztliche Weiterbildung optimieren, wie kann die Qualität der Früherkennung gesteigert werden und wie kann die Behandlung selbst, als auch die Vorbereitung zur Darmspiegelung patientenfreundlicher gestaltet werden? Die Erarbeitung dieser und weiterer Fragen ist die Aufgabe des Vereins Netzwerk gegen Darmkrebs.
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Auf Initiative von Christa Maar, Vorstand der Felix Burda Stiftung, Meinhard Classen, ehemaliger Direktor der Poliklinik der TU München Klinikum rechts der Isar, sowie Berndt Birkner, Vorsitzender der Sektion Gastroenterologie im Bund der Internisten, wurde das Netzwerk gegen Darmkrebs 2004 gegründet.
Der bundesweit aktive Verein ist heute die wichtigste unabhängige Vereinigung zum Thema Darmkrebsfrüherkennung in Deutschland und verzeichnet rund 220 Mitglieder aus den Bereichen Public Health, Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Medizin. Der Verein bringt Gesundheitspolitik, Krankenkassen, Unternehmen sowie medizinische Fachgesellschaften und Berufsverbände an einen Tisch, um gemeinsam die Verbesserung der Darmkrebsvorsorge in Deutschland voranzubringen. Ziel ist, die Sterblichkeitsrate bei Darmkrebs von aktuell 38 auf unter 20 Prozent im Jahr 2015 zu senken. Die mit der Umsetzung der Aufgaben verbundenen Kosten werden von den bayerischen Krankenkassen und den Beiträgen der Mitglieder und Förderer gedeckt.
