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Erfahrungen und Lösungsansätze in den Bereichen E-Commerce und E-Food standen beim dritten Technologie-Symposium TES, das am Dienstag im Anschluss an die Digitalkonferenz DLD in München stattfand, auf der Agenda. „Wir haben das Thema E-Commerce für TES 2011 in den Mittelpunkt gestellt, da die Entwicklung profitabler Lösungen zu unseren Kernkompetenzen gehört“, so Gastgeber und Burda Direkt Services-Geschäftsführer Gerhard Thomas.
Welches Potenzial darin steckt, sobald Technologie, Kreativität und Leidenschaft Hand in Hand gehen, machten die Referenten der Unternehmen Gourmondo, Brands4friends, Best Buy, Wooga und Wonga den rund 140 Teilnehmern deutlich. So wächst Brands4friends, der Shopping-Club für Markenbekleidung und Lifestyle-Produkte, täglich um bis zu 10.000 Mitglieder oder ist Wooga in nur 18 Monaten zur Nummer Eins der Anbieter von Social Games in Europa geworden.
Alle Teilnehmer waren sich einig, dass die direkte Kommunikation mit dem Kunden etwa über Facebook oder Twitter ausschlaggebend für den langfristigen Erfolg einer E-Commerce-Plattform ist. „Facebook ist für uns absolut entscheidend. Wir hören unseren Usern zu und lernen gern von ihnen, aber noch viel mehr lernen wir dabei, wenn wir sehen wie sie mit unseren Spielen umgehen“, betonte Stefanie Kaiser von Wooga.
Dass der Dreiklang von Technologie, Kreativität und Leidenschaft auch im E-Food gültig ist, zeigte sich im anschließenden Gespräch, das Gastgeber Gerhard Thomas mit Pete Clifford von Kaiser’s Tengelmann führte. Das Online-Angebot von Lebensmitteln müsse dem Kunden ein perfektes Einkaufserlebnis und einen zuverlässigen Lieferservice bieten. „Außerdem muss es schnell geehen, die Website darf keine zu langen Ladezeiten haben“, so Clifford. „Wenn der Kunden warten muss, bleibt er nicht.“
Die Allgegenwärtigkeit des Internets und die zunehmende Vernetzung verschiedener Geräte war das Thema der Runde zur so genannten Ubiquity. Jean-Paul Schmetz, Gründer von 10betterpages brachte auf den Punkt, was Ubiquity für den Nutzer im Alltag bedeutet: “Wenn etwas Wichtiges passiert, wird es nicht mehr an dir vorbeigehen, wenn es wichtig für dich ist“. Die Vielzahl der Informationen, die im Internet veröffentlicht werden, benötigten für Schmetz einen Filter.
Die zunehmende Vernetzung erzeugt gänzlich neue Größenordnungen in Umsatz und Datenvolumen. „Über 10.000 Betreiber mobiler Webseiten und Entwickler haben sich bereits als Partner registriert und generieren mehr als 16 Milliarden Werbeanfragen in mehr als 220 Ländern in unserem Smaato Netzwerk monatlich,“ so Harald Neidhardt, Mitgründer von Smaato, einem Unternehmen im Bereich der mobilen Werbetechnologie. Nicht weniger beeindruckende Zahlen nennt Andrej Nabergoj von Outfit7, das Unternehmen für die Entwicklung mobiler Spiele für Android-Plattformen verzeichnet 15 Millionen Downloads pro Monat – mit steigender Tendenz.
26.01.2011
