München , 3.3.2010

BUNTE bezieht Stellung zur Stern-Berichterstattung

BUNTE bezieht Stellung zur Stern-Berichterstattung

Mit Befremden stellt BUNTE fest, dass der Stern erneut einen Bericht veröffentlicht, in dem der Eindruck erweckt wird, BUNTE hätte Politiker systematisch "ausgespäht". Das trifft nicht zu.

Richtig ist: In zwei Fällen wurden BUNTE von der Agentur CMK Fotos angeboten, die dann auch veröffentlicht wurden. Es gab dazu jedoch keinen Auftrag. In einem anderen Fall erhielt die Agentur CMK einen Fotoauftrag von BUNTE. Das Foto kam mit ausdrücklichem Einverständnis des Politikers und seiner Begleitung zustande.

Der Stern erweckt den Eindruck, dass Berichte aus dem Privatleben von Politikern nicht statthaft wären. Dazu BUNTE-Chefredakteurin Patricia Riekel: "Die rein wettbewerblich motivierte Scheinheiligkeit des Stern-Berichts zeigt sich daran, dass er Recherchen über das Privatleben von Politikern verurteilt, der Stern aber andererseits ausführlich und wiederholt über das Privatleben von Politikern berichtet." Dies geschah z.B. in den Fällen Müntefering, Lafontaine, Seehofer, Verheugen und Wulff (siehe u.a. Stern 33/2007 Titelgeschichte "Ehefrau oder Geliebte. ... Es ist nun einmal so, dass viele Männer neben ihrer Ehe auch noch ein Privatleben führen. Blöd nur, wenn´s auffliegt. Und ER sich entscheiden muss"). Der Bericht enthält Fotomaterial der Agentur CMK.



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Nikolaus von der Decken

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