Zu den Anwürfen von Franz Müntefering nimmt die BUNTE-Chefredaktion wie folgt Stellung
Es gibt bereits seit vielen Jahren einen Ehrenkodex, der vom Deutschen Presserat erarbeitet wurde. Das müsste auch Franz Müntefering bekannt sein. Selbstverständlich hält sich BUNTE an diesen Ehrenkodex des Deutschen Presserats.
Spitzenpolitiker wie Franz Müntefering haben Vorbildfunktion. Ihr Privatleben ist daher für die Öffentlichkeit von Bedeutung, weil sie Leitfiguren unseres Wertesystems sind. Ihr privates Verhalten hat daher Auswirkungen auf die Moral der Gesellschaft und damit unter Umständen auch auf politische Entscheidungsprozesse.
Die Zeitschrift BUNTE hat der Berliner Presseagentur CMK den Auftrag erteilt, einer Information nachzugehen, nach der eine entscheidende Veränderung im Leben des damaligen SPD-Vorsitzenden Franz Müntefering eingetreten sei. Parallel dazu haben auch BUNTE-Redakteure zu dieser Information recherchiert. Investigativer Journalismus ist selbstverständlicher Bestandteil der Pressefreiheit und wird auch von allen nationalen und internationalen Publikationen betrieben.
BUNTE arbeitet seit vielen Jahren mit CMK zusammen und es gab keine Hinweise auf unseriöse Recherchemethoden.
Die CMK, namentlich Stefan Kiessling, hat der BUNTE-Chefredaktion versichert, dass die im Stern beschriebenen Recherchemethoden nicht angewendet wurden (siehe dazu auch Pressemitteilung der CMK).
Die BUNTE-Chefredaktion hält die Veröffentlichung vom Stern nicht für "couragiert", sondern für den Angriff auf einen erfolgreichen Mitbewerber, der zuletzt den Stern im Einzelverkauf am Kiosk überholt hat. (Quelle: IVW II/III/IV 2009)
weitere Informationen:
Nikolaus von der Decken
Konzernsprecher
Hubert Burda Media
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