1898 tritt Drucker Franz Burda im Alter von 25 Jahren in den Betrieb von Otto Pröttel in Philippsburg ein und wird vier Jahre später Besitzer der Druckerei. Die "Philippsburger Zeitung" ist der erste Titel der Familie: Franz Burda verantwortet Druck, Verlag und Redaktion. Am 24. Februar 1903 wird sein gleichnamiger Sohn, der spätere "Senator", geboren. 1908 kehrt Franz Burda I. in seine Heimatstadt Offenburg zurück und eröffnet dort eine neue Druckerei. Er beschäftigt einen Lehrling und einen Gesellen. 1917 zieht die Druckerei in das Hinterhaus der Metzgerei Burg in der Offenburger Hauptstraße. 1923 tritt Franz Burda in die Druckerei seines Vaters ein, der ihm das nötige Handwerkszeug beibringt.
Der junge Franz Burda gründet 1927 die südwestdeutsche Radioprogrammzeitschrift SÜRAG. Sie erscheint in ihrer ersten Auflage mit 3.000 Exemplaren. Nach dem Tod seines Vaters übernimmt Franz - der inzwischen promoviert und die Meisterprüfung absolviert hat - zwei Jahre später den Drei-Mann-Betrieb. Er heiratet 1931 Anna Magdalena Lemminger, genannt Aenne.
Der junge Franz Burda gründet 1927 die südwestdeutsche Radioprogrammzeitschrift SÜRAG. Sie erscheint in ihrer ersten Auflage mit 3.000 Exemplaren. Nach dem Tod seines Vaters übernimmt Franz - der inzwischen promoviert und die Meisterprüfung absolviert hat - zwei Jahre später den Drei-Mann-Betrieb. Er heiratet 1931 Anna Magdalena Lemminger, genannt Aenne.
1903: Die PHILIPPSBURGER ZEITUNG ist der erste Titel der Familie Burda
Bis 1933 hat Franz Burda hat das Unternehmen zum grafischen Großbetrieb ausgebaut: Der 100. Mitarbeiter wird eingestellt, die Auflage der SÜRAG erreicht 60.000 Exemplare. 1935 zieht die Burda-Druckerei mit ihren 130 Mitarbeitern in den Neubau an der Hauptstraße um. Hier wird der Betrieb auf Tiefdruck umgestellt und die Herstellung von Katalogen beginnt. 1938 übernimmt Franz Burda gemeinsam mit Karl Fritz, Inhaber des Südwestdrucks in Karlsruhe, die Druckerei der Gebrüder Bauer in Mannheim.
Während des Krieges, am 9. Februar 1940, wird Hubert Burda als dritter Sohn der Familie geboren. Um die Druckereien zusammenzuführen und die Mitarbeiter vor der Bombardierung der Industriestadt Mannheim zu schützen, wird der Druckereibetrieb 1941 nach Lahr umgesiedelt. Die Produktion der SÜRAG (später BILD+FUNK) wird wegen des Krieges eingestellt und 1949 wieder aufgenommen. In dieser Zeit druckt Burda Generalstabskarten von Nordafrika und Frankreich. Dabei werden mehrfarbige Luftbildpläne werden erstellt – eine drucktechnische Sensation. Nach Kriegsende druckt Burda Schulbücher und Briefmarken für die französische Besatzungszone sowie die französische Soldatenzeitung "Revue d'Information". 1948 kommt die Zeitschrift DAS UFER auf den Markt, der Vorläufer von BUNTE, und 1949 erscheint die erste Ausgabe von DAS HAUS. Im gleichen Jahr gründet Aenne Burda den Verlag Aenne Burda (VAB).
Während des Krieges, am 9. Februar 1940, wird Hubert Burda als dritter Sohn der Familie geboren. Um die Druckereien zusammenzuführen und die Mitarbeiter vor der Bombardierung der Industriestadt Mannheim zu schützen, wird der Druckereibetrieb 1941 nach Lahr umgesiedelt. Die Produktion der SÜRAG (später BILD+FUNK) wird wegen des Krieges eingestellt und 1949 wieder aufgenommen. In dieser Zeit druckt Burda Generalstabskarten von Nordafrika und Frankreich. Dabei werden mehrfarbige Luftbildpläne werden erstellt – eine drucktechnische Sensation. Nach Kriegsende druckt Burda Schulbücher und Briefmarken für die französische Besatzungszone sowie die französische Soldatenzeitung "Revue d'Information". 1948 kommt die Zeitschrift DAS UFER auf den Markt, der Vorläufer von BUNTE, und 1949 erscheint die erste Ausgabe von DAS HAUS. Im gleichen Jahr gründet Aenne Burda den Verlag Aenne Burda (VAB).
